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Sawsan Chebli zum Tod von Thomas Oppermann

Sawsan Chebli zum Tod von Thomas Oppermann

Ich kann es nicht glauben. Thomas ist von uns gegangen. Einfach so. Von heute auf morgen. Weg. Ich bin so traurig. Ich habe ihn doch gerade erst gesehen, wir hatten so viel vor. Er hatte immer ein offenes Ohr, ich konnte ihm blind vertrauen. Thomas Oppermann und ich kennen einander seit vielen Jahren. Uns verband der Einsatz für eine starke Demokratie, die Durchsetzung des Rechtsstaats und die Bekämpfung der Demokratiefeinde, egal, wer sie sind und woher sie kommen. Ich kann mich gut an unsere Gespräche erinnern, über die Frage, wie wir mit islamistischen Extremisten umgehen. Er war offen für meine Worte. Ich lernte meinerseits so viel von ihm. Er war so humorvoll, neugierig, ging mit offenen Herz und offenen Augen durch die Welt. Unser letztes Projekt war der Kampf gegen antimuslimischen Rassismus. Vor allem nach Hanau sahen wir beide die Notwendigkeit, dass wir als SPD mehr tun müssen, auch um jene mitzunehmen, die ein kritisches Bild vom Islam haben. Mir blutet das Herz.

Ruhe in Frieden, lieber Thomas. Gott, wirst Du mir fehlen.  

 

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